LAK | 19. Sommertreffen

19. (internationale) Sommertreffen 2009

Die teilnehmenden Einrichtungen

·  Missions Locales et PAIO, Vernon Normandie/Frankreich   
·  Zentrum für Jugendberufshilfe Dammstraße Osnabrück

14. Juni 2009
Ankunft der Teilnehmenden aus Vernon (Haute Normandie) und Osnabrück (Niedersachsen)

Lange Anfahrt für die Französische Gruppe aus Vernon und doch... sie kamen als erste Gruppe in der Behrendschen Villa, eine Ausbildungs-Tagungsstätte der KVHS Norden an. Wir, das Organisationsteam des Jugendbildungsbüros Hannover und unsere Partner aus der KVHS Norden sahen der Gruppe Erwartungsvoll entgegen. Wir sahen in Gesichter, die etwas müde, zurückhaltend, aber auch neugirieg den Vorhof der Behrendschen Villa betraten und von uns freudig empfangen wurden.

Jan van Hoorn, von der KVHS Norden, begrüßte seinerseits die Gruppe mit einer typisch Ostriesischen Aufgabe.

Vor sich einen Teller mit Krabben erzählte er den Jugendlichen welche wirtschaftliche Bedeutung Krabben für die Region Ostfriesland hatte und welche Bedeutung heute noch besteht. Er erzählte von den vielen Familien, die in Heimarbeit die Krabben puhlten und damit ihren Lebensunterhalt oder ein Zubrot für die Familie verdienten. Schon als Kinder wusste man was Krabben puhlen bedeutet und jedes Ostfrieische Kind konnte Krabben puhlen. Er sprach auch darüber, dass in der heutigen Zeit dieser Erwerbszweig für die Familien nicht mehr existiert, da die Betriebe diese Krabben nach Maroco verschiffen und dort puhlen lassen.

Die Jugendlichen schauten sich skeptisch den Teller mit Krabben an und fragten sich bestimmt: "Was will der von uns?"

Nun zeigte Jan den Jugendlichen wie die Krabben gepuhlt werden, was dabei zu beachten ist, was gegessen und was entsorgt wird.
"Soweit, so gut!"
Nun kam die Aufgabe für die Jugendlichen, die er mit den Worten einlätete: "Bevor ihr nun am Sommertreffen teilnehmen könnt, müsst ihr erst eine Aufgabe erfüllen, sonst könnt ihr nicht ins Haus." Und die Aufgabe: Krabben puhlen.

Als die ersten Jugendlichen mutig ihre erste Krabbe gepuhlt, gegessen und ihr Urteil abgegeben hatten, folgten auch der Rest der Gruppe dem "Krabben puhlen".

Als dann die Osnabrücker Gruppe eintraf, mussten auch sie diese "Prozedur" durchlaufen und wurden dabei von der Grppe aus Vernon genau beobachtet und mancheiner freute sich weil es bei den Osnabrückern auch nicht bei allen klappte. Mit viel Gelächter war der erste Schritt zu einem gemeinsamen Sommertreffen getan.

Nachdem alle diese Aufgabe "gemeistert" hatten, konnten die Jugendlichen ihre Zimmerbeziehen. Danach gabe es dann eine Stärkung für alle, auf der das Lachen sich fortsetzte, da Ursula Hellweg, vom Team Jugendbildungsbüro Hannover versuchte in einem "Kauderwelsch" deutsch-französisch-englisch zu erklären was es gab und wie das gemeinsame Essen ablaufen sollte.