15. (internationale) Sommertreffen 2005
Bundkermuseum Emden
Emden wurde im zweiten Weltkrieg sehr oft bombardiert. Die britischen und amerikanischen Bomberverbänden griffen die Stadt ab 1942 immer wieder an, vor allem, weil dies die Haupteinflugschneise in das Deutsche Reich war. Ab November 1942 wurden daher in Emden zahlreiche Bunker zum Schutz der Bevölkerung errichtet.
Noch heute gibt es zahlreiche dieser Bauwerke in der Stadt. In einem ist das Bunkermuseum der Stadt Emden untergebracht.
Dieser Bunker im Stadtteil Barenburg wurde in den vergangenen Jahren im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative "Soziale Stadt" zu einem Kultur- und Bürgerzentrum ausgebaut.
In diesem Bürgerzentrum fand im Rahmen des Sommertreffens eine Diskussionsveranstaltung zum Thema "Krieg" statt. Für die Jugendlichen heute ist der Krieg zwischen 1939 und 1945 ganz weit weg und umso wichtiger ist es, immer wieder darüber zu sprechen, um Lehren daraus zu ziehen.
Die Teamer auf dem Podium (v.l.n.r. Willi Raveling, Daniela Gedenk, Detlef Beste und Horst Gronwold) versuchten den Jugendlichen zu verdeutlichen, warum es auch heute so wichtig ist, sich mit der Vergangenheit auseinander zu setzen. Auch wurde versucht, den dänischen Teilnehmerinnen und Teilnehmern die deutsche Vergangenheit und die daraus zu ziehenden Lehren aufzuzeigen.