Vorberufliche und berufliche Bildung von sozial benachteiligten Jugendlichen in Griechenland (Kreta) und Deutschland (Niedersachsen).
Grundsätzliches:
Die Projektdurchführung ist mit der gastgebenden Partnereinrichtung, der Orthodoxen Akademie Kretas
(www.oac.gr), Kolympari, Kreta für den Zeitraum vom 12. Mai - 19. Mai 2012 schriftlich vereinbart. Die
Durchführung findet somit im 1. Jahr statt.
Das grundlegende Anliegen der OAK ist es, den Dialog zu fördern und eine Brückenfunktion zwischen der
Orthodoxie und der Welt einzunehmen, was die Arbeitswelt ausdrücklich mit einschließt. Im orthodoxen
christlichen Geist der ökumenischen Offenheit setzt die Akademie keine Grenzen, macht keine
Beschränkungen in diesem Dialog. Als Angebot der Kirche an den modernen Menschen ist sie in
unterschiedlichen Projekten zugänglich für alle und heißt jeden ohne Diskrimination willkommen. Durch
diesen weltoffenen Ansatz strahlt die Orthodoxe Akademie Kretas mit ihren konkreten Projekten weit in
die Lebens- und Arbeitswelt Kretas und auch darüber hinaus.
Ein besonderes Anliegen der Orthodoxen Akademie ist es, den Dialog mit Fachleuten und interessierten Menschen in dieser europäischen Randregion zu führen, um in fachpolitischen Exkursen neue Impulse zur Verbesserung der sozialen und beruflichen Integration von benachteiligten Personengruppen - insbesondere Jugendlichen - zu geben.


Die Einrichtungen:
Dieser Anspruch wird in der Durchführung konkreter Projekte sichtbar: So koordiniert die OAK seit 2008
berufsbildende Mobilitätsprojekte in der Region Chania/Kolympari und führt diese auch gemeinsam mit der
OAED-Schule Tavronitis, dem örtlichen Partner in der Berufsausbildung benachteiligter Jugendlicher durch.
An den berufsbildenden OAED-Schulen wird die berufliche Erstausbildung von Jugendlichen und jungen
Erwachsenen ohne Berufsausbildung, Langzeitarbeitslosen, Haftentlassenen, Drogenfreien; jungen Leuten,
die die Schule vorzeitig verlassen haben, Schwerbehinderten und repatriierten Griechen durchführt.
Dieser Teilnehmerkreis mit hohem pädagogischen Förderbedarf und methodisch/didaktischem Anspruch gilt
als sozioökonomisch benachteiligt und ist oft durch eine bildungsferne Lebenseinstellung geprägt.
Der Leitpartner OAK übernimmt im Projektvorhaben VETPRO "Notos 12" die Aufgabe, in Zusammenarbeit mit den berufsbildenden OAED-Schulen Tavronitis und Heraklion die als erfolgreich identifizierten regional geprägten Ansätze der beruflichen Benachteiligtenförderung auf der Basis der nationalen/regionalen Definition von sozialer Benachteiligung darzustellen und gemeinsam mit deutschen und griechischen VETPROs einen fachlichen Diskurs zu führen.
An der Umsetzung des Projektes in den OAED Schulen sind beteiligt:
Herr Emmanouel Tzangarakis, Schulleiter der OAED-Schule Tavronitis,
Chrisa Dangonakis, Schulleiterin
der OAED Schule Heraklion mit interessierten Fachpraxisausbildern und Berufsschullehrern der OAED-Schulen.
Zitat von der Website über den Tätigkeitsbereich OAED ►
in deutscher Sprache
"In Einzelheiten hat der OAED die folgenden Tätigkeiten auf den Gebieten:
⇒ der Berufsorientierung des Arbeitspotentials durchgeführt von Fachkräften und Beratern mit
Hauptrichtung die Jugend 14-18 Jahre und Erwachsene ohne Berufsausbildung , Langzeitarbeitslose, Haftentlassene,
Drogenfreie, junge Leute die die Schule vorzeitig verlassen haben, Schwerbehinderte und repatriierte
Griechen.
⇒ der Berufsausbildung und Berufsweiterbildung des Arbeitspotentials mit dem Ziel der Ausbildung von
Fachkräften, Eingliederung der Jungarbeiter in den Arbeitsmarkt, Übergang von der Erstausbildung und der
Weiterbildung, (insbesondere der Jugendlichen), zur Produktion mit dem Ziel der richtigen Qualifikation
der Werktätigen angepasst auf die ständigen Veränderungen des Arbeitsmarktes."
[Fotos: OAED School Travronitis © Detlef Beste]